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Aufstieg der Herren 65 in die Landesliga 1

    DITTENHEIM – Einen kaum zu erwartenden Triumph konnten die Tennis-Herren 65 der TeG Altmühlfranken Mitte in der abgelaufenen Saison für sich verbuchen. Trotz großer personeller Sorgen schafften sie es, die Meisterschaft in der Landesliga 2 Nordost auf der Zielgeraden für sich zu entscheiden. Als Belohnung schlägt die Mannschaft 2026 in der Landesliga 1 auf.

    Es fing nicht gerade vielversprechend an für die mit Spielern aus mehreren Vereinen besetzte TeG-Truppe. Gegen den SV Weiherhof kassierte das Team zum Auftakt in Markt Berolzheim eine 2:4-Klatsche. Danach jedoch ging es kontinuierlich bergauf, am vorletzten Spieltag ergab sich überraschenderweise die Chance zum „großen Coup“. Mit einem Heimsieg gegen den bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter DJK Abenberg konnten die TeG-„Oldies“ den Platz an der Sonne erobern. Nach den ersten beiden Einzeln schien das Vorhaben zum Scheitern verurteilt zu sein. Die Gäste gingen mit 2:0 in Führung, nur noch ein Punkt trennte sie vom angepeilten Mindestziel „Unentschieden“ und dem damit verbundenen Titelgewinn. Ein Handyfoto sollte den Erfolg des DJK-Kollektivs dokumentieren – etwas voreilig, wie sich herausstellte!

    Die TeG schlug zurück und gewann die nächsten beiden Matches zum Ausgleich. Jetzt kam es darauf an, wer in den noch ausstehenden Doppelspielen die Nerven behielt. Insbesondere weil sie in dieser Disziplin über Erfahrung und Qualität verfügen, setzten sich nach jeweils hartem Kampf die „unschlagbaren“ Schmoll-Brüder sowie das Duo Huber/Gruber durch. Nun durften die Platzherren jubeln, das Endspiel beim TC Röttenbach eine Woche später musste allerdings noch absolviert werden. Auch dort gaben sich die Männer aus „Altmühlfranken“ keine Blöße und ließen beim 5:1 nichts mehr anbrennen. „Ein toller Erfolg“, wie es TeG-Abteilungsleiter Jürgen Lang im Rahmen der Meisterehrung während des Sommerfests formulierte. -uli-

    BU: Diese Herren schafften den Aufstieg in die Landesliga 1: Reinhold Huber, Uli Gruber, Werner Schmoll, Jürgen Kapitza, Hans Knorr, Erich Schmoll und Martin Herzog (von links). Werner Neudorfer konnte beim Fototermin nicht dabei sein. Foto: Uli Gruber